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40 Minuten zum Lichttanken – der Fall Migros trifft die ganze Branche

Wer am Arbeitsplatz kein natürliches Licht sieht, muss das gemäss Gesetz kompensieren können. Der Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts könnte weitreichende Folgen haben.

Konsumwelt ohne Tageslicht: Wer am Arbeitsplatz kein natürliches Licht sieht, muss dies komensieren können. (Archivbild)
Konsumwelt ohne Tageslicht: Wer am Arbeitsplatz kein natürliches Licht sieht, muss dies komensieren können. (Archivbild)
Sophie Stieger
Licht tanken: Das Zürcher Verwaltungsgericht spricht dem Migros-Personal im Shopville pro Arbeitstag 40 Minuten bezahlte Pause zu. (Archivbild)
Licht tanken: Das Zürcher Verwaltungsgericht spricht dem Migros-Personal im Shopville pro Arbeitstag 40 Minuten bezahlte Pause zu. (Archivbild)
Nicola Pitaro
Abgeschottet von der Aussenwelt: Das Personal des Archivs der Schweizerischen Nationalbank in Bern könnte ebenfalls von dem Entscheid betroffen sein. (Archivbild)
Abgeschottet von der Aussenwelt: Das Personal des Archivs der Schweizerischen Nationalbank in Bern könnte ebenfalls von dem Entscheid betroffen sein. (Archivbild)
Gaëtam Bally, Keystone
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Das Migros-Personal im Untergeschoss des Zürcher Hauptbahnhofs soll pro Tag 40 Minuten bezahlte Pause erhalten, um «Licht zu tanken». Durch den Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts fallen bei der Migros zusätzliche Lohnkosten von rund 750'000 Franken an. Gesundheitsschutz sei Sache des Arbeitgebers und gehe zu seinen Lasten, schreibt das Gericht. Es stützte sich bei seinem Entscheid auf das Arbeitsgesetz und die dazugehörende Verordnung.

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