Postauto will Geheimhaltung ausweiten

Kurz vor Bekanntwerden der Postauto-Affäre wurden Geheimhaltungsvereinbarungen verschickt. Der Zeitpunkt sei «äusserst unglücklich gewählt».

«Eine Vorverurteilung wäre falsch»: Urs Schwaller erklärt im Interview, weshalb der Verwaltungsrat inmitten der Postauto-Affäre weiterhin hinter Post-Chefin Susanne Ruoff steht. (Video: Lea Blum/Tamedia/SDA)

Die Geheimhaltungsvereinbarungen, über die der «Blick» am Freitag berichtete, wurden ab dem 5. Februar dieses Jahres bis zum heutigen Zeitpunkt an die privaten Postautounternehmen verschickt. Am 6. Februar orientierte dann das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Öffentlichkeit über die Buchhaltungstricksereien bei Postauto. Tatsächlich sei «der Zeitpunkt des Versandes sehr unglücklich gewählt» gewesen, indem er sich mit der Entwicklung um die Postauto-Affäre überschnitten habe, sagte Post-Sprecher Oliver Flüeler der Nachrichtenagentur SDA. Doch ein Zusammenhang bestehe nicht.

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