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ABB soll potenzielle Kunden mit Kreuzfahrten bestochen haben

Eine mexikanische Elektrizitätsgesellschaft erhebt Zivilklage gegen die ABB. Dem Schweizer Energietechnikkonzern werden verschiedene Schmiergeldzahlungen angelastet.

Geschenke für potenzielle Kunden: Die ABB steht in der Kritik.
Geschenke für potenzielle Kunden: Die ABB steht in der Kritik.
Keystone

Nachdem ABB sich mit den US-Behörden wegen Schmiergeldzahlungen in Mexiko und im Irak auf eine 58-Millionen-Dollar-Busse geeinigt hat, wird der Konzern erneut vor Gericht gezogen. Die staatliche mexikanische Elektrizitätsgesellschaft hat Zivilklage gegen den Energietechnikkonzern erhoben, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Die Klage stützt sich auf die Dossiers der amerikanischen Justiz. ABB und dem amerikanischen Unternehmen Lindsey Manufacturing wird vorgeworfen, Schmiergeldzahlungen geleistet oder Geschenke wie Kreuzfahrten verteilt zu haben, um an staatliche Industrieaufträge heranzukommen.

Eine US-Tochter von ABB hatte die Verstösse gegen Anti-Korruptionsgesetze eingestanden. Die Fälle datieren aus den Jahren 1997 bis 2004.

SDA/mrs

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