Zum Hauptinhalt springen

ABB-Chef Hogan gehört zu den Spitzenverdienern

Top-Sälar für Top-Leistung: ABB-Konzernchef Joe Hogan hat im vergangenen Jahr eine Gesamtentschädigung von 9,37 Millionen Franken erhalten. In die Top-3 der Spitzenverdiener schafft er es damit aber nicht.

Trotz Frankenstärke fuhr ABB zuletzt ein Rekordergebnis ein: Joe Hogan stellt das Ergebnis für das vierte Quartal 2011 in Zürich vor.(16. Februar 2012)
Trotz Frankenstärke fuhr ABB zuletzt ein Rekordergebnis ein: Joe Hogan stellt das Ergebnis für das vierte Quartal 2011 in Zürich vor.(16. Februar 2012)
Keystone

Joe Hogan hat 2011 mit 9,37 Millionen Franken deutlich mehr verdient als im Vorjahr, als 8 Millionen Franken ausbezahlt wurden. Das Basissalär des ABB-Chefs betrug 2011 knapp 2 Millionen Franken, wie dem Geschäftsbericht 2011 zu entnehmen ist. Hogan gehörte 2011 mit seiner Gesamtentschädigung erneut zu den absoluten Top-Verdienern unter den Spitzenmanagern von Schweizer Konzernen.

Im Vergleich: Der bestverdienende Konzernchef in der Schweiz ist Joe Jimenez von Novartis mit 15,4 Millionen Franken, gefolgt von Roche- Konzernleiter Severin Schwan mit 12,3 Millionen Franken. Nestlé teilte ihrem Konzernchef Paul Bulcke 10,3 Millionen Franken zu, die UBS ihrem neuen Chef Sergio Ermotti 6,4 Millionen Franken, wie gestern bekannt wurde.

Rund 20 Prozent mehr für Konzernleitung

Wie im Geschäftsbericht von ABB weiter aufgeführt wurde, erhielt Finanzchef Michel Demaré eine Entschädigung von 4,3 Millionen Fr. nach 4,6 Millionen Franken im Vorjahr. Die Gesamtvergütung aller Konzernleitungsmitglieder betrug 37,8 Millionen Franken und lag damit über dem Wert des Vorjahres von 31,4 Millionen Franken. Das entspricht einer Steigerung von rund 20 Prozent.

Verwaltungsratspräsident Hubertus von Grünberg wurde wie schon im Vorjahr mit 1,2 Millionen Franken entschädigt.

Spitzensälar für Spitzenleistung

Der Energietechnik- und Automationskonzern ABB erzielte 2011 Rekorde bei Umsatz und Auftragseingang. Der Reingewinn kletterte überproportional um 24 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar.

Der Jahresumsatz erreichte mit 37,99 Milliarden Dollar einen Rekordwert. In der Konzernwährung Dollar beträgt das Wachstum 20 Prozent. In Lokalwährungen und unter Ausklammerung von Übernahmen sind es 10 Prozent.

SDA/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch