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Alcoa startet dank Flugsparte durch

Überraschendes Ergebnis für den grössten US-Aluminiumkonzern: Die Flugindustrie verhilft Alcoa im dritten Quartal zu einem um 58 Prozent höheren Gewinn als im zweiten Jahresviertel.

Dank Neupositionierung auf dem richtigen Weg: Arbeiter im Alcoa-Werk in Newburgh. (Archivbild)
Dank Neupositionierung auf dem richtigen Weg: Arbeiter im Alcoa-Werk in Newburgh. (Archivbild)
Keystone

Glänzende Geschäfte mit der Flugzeugindustrie haben Alcoa ein überraschend gutes Quartal beschert. Im dritten Jahresviertel verdiente der grösste US-Aluminiumkonzern bereinigt um Sondereffekte unter dem Strich 120 Millionen US-Dollar, 58 Prozent mehr als im vorhergehenden Quartal.

Im dritten Jahresviertel des Vorjahres hatte der Gewinn bei 88 Millionen Dollar gelegen. Der Umsatz lag mit 5,8 Milliarden Dollar auf dem Niveau beider vergangener Zeiträume, wie das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) in New York mitteilte.

Experten hatten bei Gewinn und Umsatz mit einem Rückgang gerechnet. Im nachbörslichen Handel legten Alcoa-Titel daher um knapp zwei Prozent zu. Die Entwicklung dieses Quartals zeige, dass die Neupositionierung des Unternehmens auf dem richtigen Weg sei, wurde Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld zitiert.

Das Geschäft mit Spezialprodukten zum Beispiel für die Flugzeug- oder Autoindustrie ist inzwischen für mehr als die Hälfte des Umsatzes und knapp drei Viertel des Gewinns verantwortlich. Das klassische Aluminiumgeschäft leidet hingegen unter fallenden Preisen, das Minus lag im Jahresvergleich bei sieben Prozent.

Bei der Nachfrage erwartet Alcoa weiter ein Plus von sieben Prozent im Gesamtjahr.

(SDA)

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