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Ascom gibt Standort Bern auf

Das Telekomtechnologie-Unternehmen Ascom steigt aus der Alarmierungs- und Betriebskommunikation aus. Die Berner Sitasys AG übernimmt per 31. Juli den Bereich Civil Security. Alle 37 Mitarbeitenden werden am Standort in Bern weiter beschäftigt.

Die Mitarbeitenden werden dennoch weiter in Bern beschäftigt.
Die Mitarbeitenden werden dennoch weiter in Bern beschäftigt.
Andreas Blatter

Die Transaktion sei der letzte Teil der angekündigten Devestition der Kerngeschäftsbereiche der ehemaligen Division Security Communication, teilte Ascom am Dienstag mit. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Mit dieser Transaktion zieht sich Ascom ganz vom Standort Bern zurück. Es werden keine Mitarbeitende mehr beschäftigt, wie ein Sprecher auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Insgesamt arbeiten in der Schweiz noch rund 200 Mitarbeitende für Ascom. Anfang der 1990er-Jahre hatte der Konzern, der aus der Fusion der Fernmeldekonzerne Hasler, Autophon und Zellweger Telecommunications entstanden war, 18'000 Angestellte beschäftigt, davon 11'000 in der Schweiz. Der Umsatz lag bei 3 Milliarden Franken.

Ascom hatte den grössten Teil des Bereichs Security Communication bereits im Jahr 2011 verkauft. Das Unternehmen will sich künftig auf die Bereiche Wireless Solutions (drahtlose Kommunikation) und Network Testing (Netzwerkgeschäft) fokussieren. Fritz Gantert, der bis Ende 2011 Security Communication leitete und der Konzernleitung von Ascom angehörte, ist Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident der Sitasys. Geschäftsführer der Sitasys wird Peter Monte, der heutige Leiter von Civil Security.

SDA/dln

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