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Fünf Optionen zum 5G-Ausbau

Die neueste Mobilfunk-Generation 5G wird schnell ausgebaut: Von 677 Sendeanlagen aus wird bereits ein 5G-Signal verbreitet. In den letzten sieben Monaten wurden über 300 Antennen aufgerüstet. Eine Expertengruppe des Bundes hat nun Optionen erarbeitet, wie das Netz ausgebaut werden könnte. Dieser zeigt fünf Optionen auf.

Variante 1: Würden die heutigen Strahlen-Grenzwerte nicht erhöht, müssten demnach rund 26'000 zusätzliche Antennenstandorte neu gebaut und 5000 bestehende Anlagen nachgerüstet werden. Zurzeit gibt es in der Schweiz 12'300 Mobilfunkanlagen. Das würde laut Berechnungen der Branche Kosten von rund 7,9 Milliarden Franken für die Investitionen und 2,1 Milliarden Franken für den Betrieb über fünf Jahre verursachen, heisst es im Bericht. Mit diesem Szenario wäre eine «qualitativ gute 5G-Versorgung erst in 20 bis 30 Jahren möglich».

Variante 2: Sie sieht keine Änderung des Anlagegrenzwerts vor aber strengere Anforderungen an Mikrozellen. Für die flächendeckende Einführung von 5G wären bei dieser Option rund 46'500 zusätzliche Standorte nötig. «Im Innenraum würden die Anforderungen an 5G nicht vollständig erfüllt werden können, weil unter diesen Bedingungen nicht die nötige Abdeckung und Leistungsfähigkeit erreicht werden könnte», so der Bericht. Die finanziellen Mittel für diese Option würden sich auf 13 Milliarden Franken belaufen.

Variante 3: Eine Erhöhung des Anlagegrenzwerts (6 V/m) würde nötig. Es bräuchte 7500 neue Antennen und 11'000 Nachrüstungen. Die finanziellen Mittel werden auf 3,2 Milliarden Franken berechnet. Der Aufbau würde 10 bis 20 Jahre dauern.

Variante 4: Der Anlagegrenzwert würde auf 11,5 V/m erhöht. Punkto Antennen spricht der Bericht von 3000 Nachrüstungen und 3500 Mitbenutzungen. Die Kosten werden auf 0,9 Milliarden Franken beziffert.

Variante 5: Der Anlagegrenzwert würde auf 20 V/m erhöht. Punkte Antennen nennt der Bericht 8500 Nachrüstungen und 2000 Kleinzellen.

Die Infografik zu den fünf Optionen

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