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Aus Aktionärssicht ist Villigers Bilanz mager

Der Fall Adoboli deckt die Schwachpunkte der UBS-Strategie schonungslos auf. Der 31-Jährige hat auf einen Schlag das Ziel von Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger zunichte gemacht.

Kaspar Villiger (vorne) und Oswald Grübel konnten die UBS nicht aus der Grauzone des Zockens führen. Foto: Ch. Hartmann (Reuters)
Kaspar Villiger (vorne) und Oswald Grübel konnten die UBS nicht aus der Grauzone des Zockens führen. Foto: Ch. Hartmann (Reuters)

Dem 31-jährigen Häftling und gewesenen UBS-Investmentbanker Kweku Adoboli ist es vermutlich gelungen, zwei ältere Herren in Rage zu versetzen. UBS-Chef Oswald Grübels angestrebte Erfolgszahlen wurden über Nacht vom Winde verweht. Das Adoboli zur Last gelegte Treiben wird der UBS wohl nicht nur einen Quartalsverlust bescheren, sondern auch einen Jahresverlust im Investmentbanking. Schlimmer als die schlechten Zahlen wird Grübel die Erkenntnis treffen, dass er mit seiner Investmentbank-Strategie gescheitert ist.

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