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BASF steuert auf bestes Jahr seiner Geschichte zu

Der deutsche Chemiekonzern steigert seinen Gewinn im dritten Quartal um 77 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Er erwartet den besten Abschluss seit 140 Jahren.

Dynamisch: BASF steigert Umsatz und Gewinn dieses Jahr massiv.
Dynamisch: BASF steigert Umsatz und Gewinn dieses Jahr massiv.

Der weltgrösste Chemiekonzern BASF steuert nach der Wirtschaftskrise auf das beste Jahr der mehr als 140-jährigen Firmengeschichte zu. Für 2010 rechnet der Konzern mit einem Umsatz von rund 63 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn vor Sondereinflüssen von über 8 Milliarden Euro.

Das übertrifft die bisherigen Höchstwerte aus den Jahren 2007 und 2008. Die Spitzenwerte spiegelten «die hohe Dynamik, das verbesserte Portfolio und die operative Exzellenz der BASF wider», erklärte Vorstandschef Jürgen Hambrecht am Mittwoch in Ludwigshafen. Der Kurs der im DAX notierten BASF-Aktie stieg bis zum frühen Nachmittag um 1,2 Prozent.

Umsatz um 23 Prozent gestiegen

Der Chemiekonzern hatte überraschend die Veröffentlichung der Geschäftszahlen des dritten Quartals vorgezogen und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. So stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 23 Prozent auf rund 16 Milliarden Euro, der operative Gewinn vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 77 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz damit um 27 Prozent auf 47,5 Milliarden Euro zu, der operative Gewinn vor Sondereinflüssen um 89 Prozent auf 6,4 Milliarden.

BASF erntet damit die Früchte ihres Sanierungs- und Sparkurses aus der Krisenzeit des vergangenen Jahres. BASF stellt Chemikalien, Kunststoffe und Veredelungsprodukte her. Die anziehende Konjunktur spielt dem Konzern in die Karten, denn die Produkte des Unternehmens werden in den verschiedensten Branchen benötigt.

Bei der längerfristigen Wirtschaftsentwicklung sieht Hambrecht trotz der guten Ergebnisse Unsicherheiten. «Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich die wirtschaftliche Dynamik der vergangenen Monate in 2011 unverändert fortsetzen wird», sagte er und erinnerte an Risiken wie die hohe Verschuldung zahlreicher Länder oder schwankende Rohstoff- und Devisenmärkte. Weitere Einzelheiten will der Konzern am 28. Oktober mitteilen.

(dapd)

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