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BEKB hat ein neues Gesicht, aber die gleiche Politik

An seinem ersten Medienauftritt als Chef der Berner Kantonalbank liess Hanspeter Rüfenacht keine Zweifel offen, dass er an der bisherigen Strategie der geringen Risiken festhalten will.

«Wir verzichten bewusst auf riskante und spekulative Geschäfte - und leben sehr gut damit», sagte gestern Hanspeter Rüfenacht an seiner ersten Bilanzmedienkonferenz als Vorsitzender der Geschäftsleitung.
«Wir verzichten bewusst auf riskante und spekulative Geschäfte - und leben sehr gut damit», sagte gestern Hanspeter Rüfenacht an seiner ersten Bilanzmedienkonferenz als Vorsitzender der Geschäftsleitung.
Urs Baumann

Im Börsenhype vor gut zehn Jahren galt die Berner Kantonalbank als langweilig. Konservativ war damals an den Finanzmärkten so etwas wie ein Schimpfwort. Heute ist alles anders: Nach all den Schlagzeilen von strauchelnden Grossbanken, zockenden Investmentbankern, millionenhoher Boni, aggressiver Wachstumsstrategien oder zweifelhafter Optionsprogrammen sind Attribute wie langweilig oder konservativ ein Kompliment. Rückblickend stellt man nüchtern fest, dass die Krise Anfang der Neunzigerjahre, als faule Kredite von 6,6 Milliarden Franken in die Auffanggesellschaft Dezennium ausgelagert wurden, der Staatsbank gutgetan hat. Sie verfolgt seither eine konsequente Strategie mit geringem Risiko.

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