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Berner Solar-Konzern setzt auf indischen Riesen

1000 Stellen abgebaut, 150 Millionen frisches Kapital gesucht: Der Solarzulieferer Meyer Burger leidet seit Monaten. Doch jetzt winken plötzlich Millionen-Aufträge – aus Indien, Saudiarabien und China.

Meyer Burger ist eine weltweit tätige Technologiegruppe und beschäftigt umgerechnet auf Vollzeitstellen insgesamt 2272 Mitarbeiter.
Meyer Burger ist eine weltweit tätige Technologiegruppe und beschäftigt umgerechnet auf Vollzeitstellen insgesamt 2272 Mitarbeiter.
Gegen Ende November kündigte das Unternehmen einen Stellenabbau von 270 Mitarbeitern an. Im Bild: Der Parkplatz der Angestellten.
Gegen Ende November kündigte das Unternehmen einen Stellenabbau von 270 Mitarbeitern an. Im Bild: Der Parkplatz der Angestellten.
Markus Hubacher
Blick ins Atrium im Bürokopfbau des neuen Meyer-Burger-Hauptsitzes: Alle Arbeitsplätze sind hell und transparent. Bereits arbeiten 480 Personen im Gebäude an der Schorenstrasse in Thun.
Blick ins Atrium im Bürokopfbau des neuen Meyer-Burger-Hauptsitzes: Alle Arbeitsplätze sind hell und transparent. Bereits arbeiten 480 Personen im Gebäude an der Schorenstrasse in Thun.
Markus Hubacher
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Die dunklen Wolken um den Solarzulieferer Meyer Burger scheinen sich zu lichten. Das Thuner Unternehmen verhandelt in Saudiarabien und China um Aufträge. Und offenbar auch in Indien – mit dem Giganten Tata.

Der Leidensweg von Meyer Burger ist schon lang. Der Thuner Solarzulieferer spürt als Maschinenbauer die weltweite Solarkrise: Der Bestand an Mitarbeitern ist von einst 3000 auf heute rund 2000 gesunken. Keinen einzigen grösseren Auftrag konnte Meyer Burger in den letzten zwei Jahren an Land ziehen. An der Generalversammlung im April musste der Verwaltungsrat denn auch eine Kapitalerhöhung beantragen. Ohne diese Geldspritze von 150 Millionen Franken läge der Patient heute vielleicht schon im Koma.

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