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Bio Suisse fehlt es an Transparenz

Seit der Skandal in Italien aufgeflogen ist, hat sich Bio Suisse kaum mehr zu Wort gemeldet. Selbst Importeure erhalten nicht detailliert Auskunft über die Herkunft ihrer Handelsware.

«Von Bio wird zu viel erwartet»: Freilandhühner auf einem Bio-Betrieb.
«Von Bio wird zu viel erwartet»: Freilandhühner auf einem Bio-Betrieb.
Keystone

Anfang Dezember 2011 hat die italienische Finanzpolizei in Verona sieben Biohändler verhaftet, die jahrelang konventionell hergestellte Futter- und Lebensmittel als Bioware verkauft haben. Der gigantische Betrug mit gefälschten Rechnungen und Echtheitszertifikaten soll sich auf 220 Millionen Euro belaufen. Bio Suisse, Hüterin der Bioknospe in der Schweiz, hatte sofort reagiert und in der Schweiz vorsorglich alle an Lager befindlichen Bioerzeugnisse des italienischen Biogrosshändlers Sunny Land gesperrt. Dieser spielt im Skandal eine zentrale Rolle als Schaltstelle zwischen rund 40 involvierten Firmen und ist von Bio Suisse zertifiziert.

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