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Bucher Industries baut mehr Landmaschinen

Maschinen- und Fahrzeugbauer Bucher Industries rechnet mit einem höheren Gewinn für das Jahr 2012 – dank dem guten Geschäft mit Gemeinden und Landwirtschaft. Die Auftragslage gibt aber Grund zur Sorge.

Das Geschäft läuft: Bodenbearbeitungsgerät der zu Bucher Industries gehörenden Kuhn Group. (Archivbild Keystone)
Das Geschäft läuft: Bodenbearbeitungsgerät der zu Bucher Industries gehörenden Kuhn Group. (Archivbild Keystone)

Der Maschinen- und Fahrzeugbauer Bucher Industries profitiert vom guten Start ins Jahr: Nach neun Monaten liegen die Umsätze nun um 14 Prozent höher bei 1,931 Milliarden Franken. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen darum auch mit höheren Gewinnen.

Alle Sparten konnten zum Wachstum beitragen, wie Bucher Industries am Freitag mitteilte. Im Geschäft mit Landmaschinen (Division Kuhn Group) sowie bei Kommunalfahrzeugen (Bucher Municipal) sind die Umsätze sogar um rund 20 Prozent gestiegen.

Tiefer Auftragseingang

Dennoch liegt der Auftragseingang nach neun Monaten insgesamt um 1,7 Prozent tiefer bei 1,768 Milliarden Franken. Der Auftragsbestand ging um 2,7 Prozent auf 751,3 Millionen Fr. zurück.

Zu spüren bekommt Bucher Industries etwa die verschobenen oder fehlenden Ausschreibungen für Grossprojekte für Kommunalfahrzeuge. Die gute Umsatzentwicklung in dieser Sparte war vor allem auf einen Grossauftrag in Moskau zurückzuführen, der nun aber abgeschlossen ist.

Der Auftragseingang liegt in dieser Division nach neun Monaten fast 11 Prozent unter Vorjahresniveau. Ausser in der Landmaschinen- Division (Auftragseingang 9,5 Prozent) liegen die Auftragseingänge in allen Sparten tiefer.

Der stärkste Einbruch verzeichnete mit 12,7 Prozent die Geschäftssparte Emhart Glass, die im Geschäft mit Anlagen für die Glasbehälterindustrie tätig ist. Selbst die gute Nachfrage in China schwäche sich ab, Aufträge werden in diesem Bereich eher kurzfristig vergeben.

Dennoch rechnet Bucher Industries mit einem guten Jahr, das mit einem höheren Gewinn und mehr Umsatz abschliessen wird. Von einer raschen Erholung der Konjunktur geht das Unternehmen indessen nicht aus.

SDA/mw

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