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CS-Finanzchef sagt Konferenz ab – Aktien büssen stark ein

Die Aktien der Grossbank Credit Suisse haben heute zwischenzeitlich deutlich nachgegeben. Eine Abwesenheit beunruhigt die Anleger.

Deutlich im Minus, dann Erholung: Die CS-Aktie büsst zwischenzeitlich rund 7 Prozent ein. (Stand: 13.15 Uhr)
Deutlich im Minus, dann Erholung: Die CS-Aktie büsst zwischenzeitlich rund 7 Prozent ein. (Stand: 13.15 Uhr)

Die Aktien der Grossbank Credit Suisse haben am heutigen Mittwochvormittag deutlich nachgegeben.

Die Papiere waren in einem wenig veränderten Gesamtmarkt die klar schwächsten Titel im Leitindex SMI. Gegen 13.15 Uhr notierten sie um 7 Prozent tiefer bei weniger als 14 Franken, während der SMI um 0,3 Prozent im Minus stand. Mittlerweile haben sich die Papiere der Grossbank wieder erholt. Dennoch liegen sie im Vergleich zum Vortag deutlich im Minus.

Händler verwiesen am Morgen darauf, dass der CS-Finanzchef David Mathers die Teilnahme an einer Investorenkonferenz der US-Bank Morgan Stanley abgesagt habe. Im Hinblick auf die absehbaren gedrückten Quartalsergebnisse diverser Investmentbanken könnte dies als negatives Signal ausgelegt werden, meinte ein Marktteilnehmer.

Seine Abwesenheit verunsichert die Investoren: CS-Finanzchef David Mathers. (Foto: Keystone)
Seine Abwesenheit verunsichert die Investoren: CS-Finanzchef David Mathers. (Foto: Keystone)

Die Medienstelle der Credit Suisse bestätigte der Nachrichtenagentur AWP, dass Finanzchef Mathers nicht an der Konferenz teilnehme und die Präsentation der Bank daher nicht stattfinde. Weitergehende Erklärungen wollte die Sprecherin jedoch nicht abgeben.

Grosses Minus präsentiert

Im vierten Quartal 2015 fuhr die CS einen Vorsteuerverlust von 6,44 Milliarden Franken ein. Für das Gesamtjahr beträgt diese Kennzahl 2,4 Milliarden Franken. Nach Steuern beträgt das Minus allerdings 2,9 Milliarden Franken.

Zudem kündigte die CS einen Abbau von «etwa 4000 Stellen» an. Zu diesem Schritt habe man sich wegen «des besonders schwierigen Umfelds» entschieden. Die beschlossenen Sparmassnahmen sollen die Fixkosten um jährlich 500 Millionen Franken senken.

SDA/spu

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