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Der Neue mit dem Programm von gestern

Die SBB installieren nächste Woche eine neue Generation von Billettautomaten. Mit einer alten Software, die immer wieder Anlass für grossen Ärger unter den Kunden war.

Einer der ersten SBB-Billettautomaten: 1966 wurden die Geräte des Typs Sodeco, die 30 Destinationen anboten, in Betrieb genommen.
Einer der ersten SBB-Billettautomaten: 1966 wurden die Geräte des Typs Sodeco, die 30 Destinationen anboten, in Betrieb genommen.
SBB
Ein anderes älteres Modell: An einem Billettautomaten aus den 1980er-Jahren lösen ÖV-Kunden im Zürcher HB ein Billett.
Ein anderes älteres Modell: An einem Billettautomaten aus den 1980er-Jahren lösen ÖV-Kunden im Zürcher HB ein Billett.
Martin Rütschi, Keystone
Wildwuchs im Lande: Ein Billettautomat der Transports Publics Genèvois (TPG), der – im Gegensatz zu einem SBB-Automaten – kein Wechselgeld herausgibt. (1. Juli 2003)
Wildwuchs im Lande: Ein Billettautomat der Transports Publics Genèvois (TPG), der – im Gegensatz zu einem SBB-Automaten – kein Wechselgeld herausgibt. (1. Juli 2003)
Martial Trezzini, Keystone
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Am Montag präsentieren die SBB neue Billettautomaten. Die Geräte des Modells E-POS (Electronic Point of Sale) wurden seit 2013 an einigen Bahnhöfen im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) sowie in Bern und Thun getestet. Dazu gehört auch eine telefonische Hotline, die man anrufen kann, wenn man am Automaten nicht weiter weiss. Der oder die SBB-Angestellte am anderen Ende der Leitung kann sich in den Billettautomaten einwählen, um dem Kunden beim Billettkauf zu helfen. Dies soll nun bald schweizweit möglich sein: Bis Ende 2015 sollen 1000 Geräte diejenigen aus dem Jahr 1997 ersetzen; allein für die Hardware investieren die SBB rund 40 Millionen Franken.

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