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Die Post pflegt das Eigengewächs

Mit dem bisherigen Finanzchef Hansruedi Köng als neuem Chef der Postfinance setzt der Staatsbetrieb auf Kontinuität.

Externe Kandidaten haben häufig die besseren Karten für Führungspositionen. Man erhofft sich von ihnen einen frischen Wind und neue Ideen. Externen Führungskräften traut man eher zu, verkrustete Strukturen aufzubrechen und von fest getrampelten Pfaden abzuweichen.

Nicht so bei der Post: «Wir haben nur interne Kandidaten angehört», sagte gestern Post-Verwaltungsratspräsident Peter Hasler bei der Vorstellung von Hansruedi Köng, dem künftigen Chef von Postfinance. Und: «Ich bin überzeugt, wir haben den bestmöglichen Kandidaten gefunden.» Wer externe Führungskräfte engagiere, habe die Nachwuchsförderung vernachlässigt. Oft würden externe Kandidaten angehört, um Vergleiche mit den internen anstellen zu können, sagte Hasler und stellt die rhetorische Frage: «Warum sollen wir für viel Geld externe Leute suchen, wenn wir intern exzellente Kandidaten haben?»

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