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Die Schweiz bereitet sich auf zweite Datenlieferung an die USA vor

Mit einer Globallösung sollen die Klagen gegen die Credit Suisse und andere Banken vom Tisch geräumt werden.

(«Tages-Anzeiger»-Karikatur / Felix Schaad)
(«Tages-Anzeiger»-Karikatur / Felix Schaad)

Staatssekretär Michael Ambühl sitzt auf gepackten Koffern und wartet darauf, dass er bei den amerikanischen Justiz- und Steuerbehörden einen Termin erhält. Zweck der Reise: das Ausloten von Möglichkeiten, wie die Altlasten des Schweizer Finanzplatzes in der Beziehung zu den USA beseitigt werden können. Insider bestätigen, dass dabei eine weitere Datenlieferung nicht ausgeschlossen wird. Ein Weg dahinkönnte sein, den Amerikanern die Kontobeziehungen jener Kunden bekannt zu geben, welche die CS verliessen, als diese ihr US-Geschäft aufgab. Dies wäre unter Anführung eines Verdachts auf «Steuerbetrug und Ähnlichem» möglich. Weiter würde es im Fall von schwerer Steuerhinterziehung (grosse Vermögen) erleichtert Amtshilfe geben, wie dies bei der UBS der Fall war. Ziel des angestrebten Deals: eine globale Lösung des Finanzplatzes.

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