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Die UBS kehrt nach Brasilien zurück

Knapp ein Jahr nachdem die UBS ihre Aktivitäten in Brasilien verkauft hat, kehrt sie in das Land zurück: Die Bank übernimmt für 120 Millionen Franken den Finanzdienstleister Link Investimentos.

Der Kauf dürfte - die Zustimmung der brasilianischen Zentralbank vorausgesetzt - im vierten Quartal 2010 unter Dach sein, teilte die UBS mit. Das Brokerage-Unternehmen Link habe eine starke Marktstellung bei Aktien, Aktienresearch und Aktienderivaten sowie bei börsengehandelten Devisen-, Fixed-Income- und Rohstoffprodukten. Darüber hinaus erbringe Link private Vermögensverwaltungs- und Asset- Management-Dienstleistungen.

Link werde als Private Partnership geführt, wie es heisst - von den total 279 Mitarbeitenden in São Paulo und Curitiba sind 73 Partner. Das Unternehmen werde nach Abschluss der Transaktion in die UBS-Einheiten integriert und in UBS unbenannt werden. Das Online- Brokerage-Geschäft von Link übernimmt die Bank nicht.

«Wir brauchen Onshore- Kapazitäten»

Die UBS hat erst kürzlich ihr Brasilien-Geschäft veräussert: Im April 2009 verkaufte die Grossbank für 2,5 Milliarden Dollar UBS Pactual, um sich neue Mittel zu verschaffen.

Auf das Land entfalle zwei Drittel der Wirtschaftskraft Lateinamerikas, wird einer der beiden Chefs der UBS Investment Bank, Carsten Kengeter, in der Mitteilung zitiert. «Wir brauchen Onshore- Kapazitäten, um unsere Kunden in einem weltweit wichtigen Markt wie Brasilien erfolgreich betreuen zu können.»

SDA/bru

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