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E-Scooter-Boom führt zu vielen Unfällen

Laut der Suva verletzen sich in der Schweiz jährlich rund 80 Nutzer. Oft geschieht dies unter Alkoholeinfluss.

Verboten, und trotzdem wird es oft gemacht: Ein E-Scooter-Nutzer fährt auf dem Trottoir über die Quaibrücke in Zürich. (Foto: Michele Limina)

Verboten, und trotzdem wird es oft gemacht: Ein E-Scooter-Nutzer fährt auf dem Trottoir über die Quaibrücke in Zürich. (Foto: Michele Limina)

20. Juni, 22 Uhr. Eine Person aus Winterthur besteigt mit 0,84 Promille im Blut einen E-Scooter. Keine gute Idee. Kurze Zeit später stürzt die Person beim Eulachpark, in der Nähe des Bahnhofs Oberwinterthur.

In Basel geraten am 24. Mai zwei alkoholisierte Männer, die auf E-Scootern durch die Stadt fahren, zwischen zwei sich kreuzende Trams. Die beiden können zwar nach dem Sturz selbst aufstehen, müssen jedoch trotzdem ins Spital gebracht werden.

Unfälle mit E-Scootern stellen zunehmend ein ernst zu nehmendes Problem dar. In Winterthur zählte die Polizei seit Einführung der Fahrzeuge Anfang Juni drei Unfälle, wobei sich die Lenker verletzten. Die Unfallversicherung Suva sammelt zurzeit Daten. Gemäss ihrer vorläufigen Hochrechnung dürfte es schweizweit zu jährlich 80 Unfällen mit Verletzten kommen. Bei Kosten von schätzungsweise 6400 Franken pro Unfall belastet das die Unfallversicherungen mit rund einer halben Million Franken.

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