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Ein neuer Finanzgigant in Brasilien

Mit einer Fusion wollen sich die beiden brasilianischen Privatbanken Banco Itaú und Unibanco gegen die internationale Kreditkrise schützen.

Die brasilianischen Privatbanken Itaú und Unibanco fusionieren. Der gestern Montag angekündigte Zusammenschluss der beiden in der Wirtschaftsmetropole São Paulo angesiedelten Unternehmen schafft das grösste Finanzinstitut in Lateinamerika. Itaú und Unibanco bringen zusammen rund 300 Milliarden Franken an Aktiven in die neue Gesellschaft ein und überholen so die staatliche Banco do Brasil, bisher gemessen an den Aktiven die grösste Bank in der Region.

Unter den privaten Finanzinstituten in Brasilien steht der Banco Itaú heute an zweiter Stelle hinter Bradesco; der Unibanco auf dem vierten Platz. Die beiden Firmen haben zusammen 14,5 Millionen Kunden und insgesamt 4800 Agenturen.

Itaú und Unibanco sind überzeugt, dank der Fusion die internationale Kreditkrise besser bewältigen zu können. Die Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben zwar die Banken in Brasilien weniger stark erschüttert als jene in den USA und in Europa, verschont blieben aber auch sie nicht. Die neue Gesellschaft, sagte Itaú-Chef Roberto Setubal, werde weltweit zu den grössten Finanzunternehmen gehören und sich auch gegen die mächtigsten Konkurrenten behaupten können.

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