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Facebook für Technologie-Klau zu Riesenstrafe verurteilt

Eine 500-Millionen-Dollar-Busse trübt gute Quartalszahlen: Bei seiner Virtual-Reality-Brille soll Facebook unerlaubter Weise die Software eines Game-Entwicklers genutzt haben.

Facebook kaufte Oculus für 2 Milliarden Dollar: Ein Messebesucher mit einer Virtual-Reality-Brill von Oculus. (19. Sept. 2014)
Facebook kaufte Oculus für 2 Milliarden Dollar: Ein Messebesucher mit einer Virtual-Reality-Brill von Oculus. (19. Sept. 2014)
AP Photo/Jeff Chiu, Keystone

Der Internetkonzern Facebook hat im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen: Der Gewinn stieg auf 3,6 Milliarden Dollar und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal, wie das US-Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Auf Jahressicht verdreifachte sich das Plus.

Der Umsatz erhöhte sich derweil im vierten Quartal um 51 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar. Insgesamt verbuchte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr Einnahmen von 27,6 Milliarden Dollar, 54 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der aktiven Nutzer kletterte derweil um 17 Prozent auf 1,86 Milliarden. Der Kurs der Facebook-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um mehr als zwei Prozent.

500-Millionen-Dollar-Strafe

Schlechte Nachrichten für Facebook kamen am Mittwoch aus Texas: Ein Geschworenengericht verurteilte die Facebook-Tochter Oculus in einem Prozess um Diebstahl geistigen Eigentums zu einer Strafzahlung von 500 Millionen Dollar. In dem Fall geht es um die Entwicklung einer Virtual-Reality-Brille durch das Start-up, das Facebook 2014 gekauft hatte.

Die Jury sah es als erwiesen an, das Oculus-Gründer Palmer Luckey dafür unerlaubter Weise eine Technologie genutzt habe, die von dem Videospiele-Unternehmen ZeniMax entwickelt worden war. ZeniMax hatte vier Milliarden Dollar Entschädigung verlangt. Der Software-Entwickler hatte kurz nach der Oculus-Übernahme durch Facebook Klage eingereicht.

AFP

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