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Hochgiftige Pestizide bringen Konzernen Milliardenumsatz

Eine Studie zeigt erstmals, wie viel riskante Spritzmittel weltweit verkauft werden. Ganz vorne dabei ist Syngenta.

Auch für importierte Lebensmittel und Futtermittel könnte die Verwendung hochgiftiger Spritzmittel verboten werden. Foto: Gaetan Bally/Keystone
Auch für importierte Lebensmittel und Futtermittel könnte die Verwendung hochgiftiger Spritzmittel verboten werden. Foto: Gaetan Bally/Keystone

Wie giftig das Geschäft der Agrarchemiekonzerne ist, war bislang kaum bekannt. Eine Analyse der Umsatzzahlen der fünf grössten weltweiten Unternehmen wirft nun erstmals ein Licht darauf. Was sie zeigt: Sie setzen vor allem mit hochgiftigen Pestiziden Milliarden um.

Vor allem Syngenta mit Hauptsitz in Basel gibt sich umweltfreundlich, und Chef Erik Fyrwald spricht von «Innovationen für eine nachhaltige Landwirtschaft». Die Zahlen offenbaren aber, dass 10 von den 20 meistverkauften Pestiziden des Konzerns in den 43 wichtigsten Absatzmärkten hochgefährlich für die Gesundheit von Menschen sowie für die Umwelt sind. Damit ist Syngenta der grösste Hersteller dieser umstrittenen Substanzen, so die Studie. In Auftrag gegeben wurde sie von Nichtregierungsorganisationen Public Eye und Greenpeace Grossbritannien.

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