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Hotelgigant Accor spaltet sich auf

Das Geschäft mit den 4100 Hotels und die Serviceaktivitäten werden getrennt. Die Gewerkschaften sprechen von «Zerschlagung».

Angenehm: Sofitel ist die Luxusmarke von Accor.
Angenehm: Sofitel ist die Luxusmarke von Accor.

Der weltweit tätige Hotel- und Dienstleistungskonzern Accor wird in zwei Geschäftsbereiche aufspalten. Das beschlossen die Aktionäre von Europas grösster Hotelkette am Dienstag mit grosser Mehrheit in Paris. Demnach firmiert der Teil der Hotelaktivitäten weiter unter dem Namen Accor; dazu zählen 4100 Hotels der Ketten Sofitel, Novotel, Ibis oder auch Formule1.

Der zweite Unternehmensbereich wird künftig Edenred heissen und für die Serviceaktivitäten zuständig sein, darunter Geschenk- oder Restaurantgutscheine. Möglich wurde die Trennung durch einen bedeutenden Zuwachs im Bereich Service, der nun selbstständig arbeiten soll.

Die Gewerkschaften lehnen die Aufspaltung ab und sprechen von einer «Zerschlagung» des Unternehmens. Bei dem Hotelgiganten waren vor rund zwei Jahren zwei Investmentfonds eingestiegen: Die französische Beteiligungsgesellschaft Eurazeo und die US- Gesellschaft Colony Capital halten gemeinsam einen 30-prozentigen Anteil an Accor. Sie hatten die Aufspaltung in zwei Unternehmensteile massgeblich unterstützt.

SDA/sam

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