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Jagd auf die Preisdrücker

Chinas Anti-Monopol-Behörde macht jetzt auch in der Autobranche ernst: Audi und Chrysler wurden überführt, bei Mercedes fand eine Razzia statt. Die Regierung tritt als Anwalt der Konsumenten auf.

Von der Offensive der Kartellwächter überrascht: Audi-Händler in Shanghai. Foto: Tomohiro Ohsumi (Bloomberg)
Von der Offensive der Kartellwächter überrascht: Audi-Händler in Shanghai. Foto: Tomohiro Ohsumi (Bloomberg)

Die Liebe der Chinesen zu deutschen Autos lässt Managerherzen in Stuttgart, München und Ingolstadt höherschlagen – und mit ihnen die Zulieferfirmen in der Schweiz. Die deutschen Konzerne investieren in der Volksrepublik Milliarden, damit sie auch in Zukunft die wachsende Nachfrage bedienen können. Doch so leicht macht Peking den Firmen das Geldverdienen nicht. Über erzwungene Gemeinschaftsunternehmen mit lokalen Partnern leitet sie die Hälfte der Herstellerprofite per se in die Kassen staatlicher chinesischer Firmen.

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