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Jeden Tag 20 Pannen bei den SBB

In den letzten Tagen haben sich laut einem Medienbericht die Störungen in Schweizer Zügen gehäuft. Die SBB nahmen Stellung.

So schlimm kam es in der Schweiz bisher nicht: Hitzeopfer wird am 12. Juli aus deutschem ICE bei Bielefeld evakuiert. Die Klimaanlage hatte nicht richtig funktioniert.
So schlimm kam es in der Schweiz bisher nicht: Hitzeopfer wird am 12. Juli aus deutschem ICE bei Bielefeld evakuiert. Die Klimaanlage hatte nicht richtig funktioniert.
Keystone

«Im Normalfall verzeichnen wir täglich im Schnitt 12 Fehlermeldungen zu Klimaanlagen. In den letzten heissen Wochen stieg diese Zahl auf gut 20», sagt SBB-Sprecher Reto Kormann gegenüber dem «Sonntag». Die Zunahme sei jedoch saisonal bedingt: «Die Pannenanfälligkeit von Klimaanlagen liegt im Sommer traditionell höher, weil sie während der wärmeren Jahreszeit stärker beansprucht werden.»

Auf dem SBB-Schienennetz kam es bereits zu hitzebedingten Schäden. Dies auf der Broye-Linie zwischen Lausanne und Payerne, wie der der verantwortliche SBB-Leiter für die Netzüberwachung, Jean Chappuis, im Interview mit dem «Sonntag» bestätigt: «Die Gleise haben sich angehoben und waren nicht mehr stabil. Die Lokführer mussten auf Sicht fahren, also nicht schneller als 40 Stundenkilometer, damit sie den Zug jederzeit stoppen können.»

Weiter mussten «etwas mehr Weichenstörungen» festgestellt werden, wie Chappuis sagt. Die hohen Temperaturen führen zudem zu «mehr Türstörungen». Ein «Sonntag»-Hitze-Test auf 12 Strecken öffentlicher Verkehrsbetriebe in der ganzen Deutschschweiz zeigt: Die Temperaturen in Zug, Bus, Tram und Postauto schwanken zwischen 26 und 40 Grad.

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