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Kauflust spült mehr Geld in die Kasse von Visa

Der ungebremste Konsum sorgt beim Kreditkarten-Anbieter Visa für ansprechende Quartalszahlen. Die Anleger hatten mehr erwartet.

Der Gewinn von Visa stieg im zweiten Quartal, das im März endete, im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 881 Millionen Dollar. Mit den Zahlen übertraf Visa die Erwartungen der Analysten. Dennoch fiel die Aktie nachbörslich um 1 Prozent. Seine Aktionäre lasst Visa mit einem neuen, 1 Milliarde Dollar schweren Aktienrückkauf am Erfolg teilhaben.

Bereits die beiden grossen Rivalen Mastercard und American Express hatten über gut laufende Geschäfte berichtet und satt verdient. Visa ist die Nummer eins der Branche und konnte die Erwartungen zuletzt immer wieder deutlich übertreffen.

Sowohl Visa als auch Mastercard verleihen das Geld aber nicht selbst, sondern übernehmen nur die Abwicklung der Zahlungen und kassieren dafür Gebühren. Das Risiko unbezahlter Kartenschulden tragen die Partner - das sind zumeist Banken, aber auch Fluggesellschaften oder Autoverleiher.

Die Erträge bei Visa stiegen im Quartal um 15 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Ein derart starkes Wachstum wünscht sich Firmenchef Joseph Saunders auch für das Gesamtjahr.

SDA/rub

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