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Kommunikationschef von Facebook tritt ab

Elliot Schrage räumt im Zuge des Datenskandals seinen Posten beim sozialen Netzwerk – als bereits dritter hochrangiger Manager in diesem Jahr.

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Soll bei Sonderprojekten weiter mitwirken: Facebook-Kommunikationschef Elliot Schrage räumt seinen Posten. (Archivbild)
Soll bei Sonderprojekten weiter mitwirken: Facebook-Kommunikationschef Elliot Schrage räumt seinen Posten. (Archivbild)
Manuel Balce Ceneta, Keystone
Die Firma hat angekündigt, alle Tätigkeiten einzustellen.
Die Firma hat angekündigt, alle Tätigkeiten einzustellen.
Daniel Leal-Olivas, AFP
Mitarbeiter der britischen Datenschutzbehörde ICO durchsuchten am 23. März 2018 die Büros vom Cambridge Analytica im Zentrum von London.
Mitarbeiter der britischen Datenschutzbehörde ICO durchsuchten am 23. März 2018 die Büros vom Cambridge Analytica im Zentrum von London.
Daniel Leal-Olivas, AFP
Mark Zuckerberg am Tag vor seiner Anhörung in Washington. (9. April 2018)
Mark Zuckerberg am Tag vor seiner Anhörung in Washington. (9. April 2018)
Alex Wong/Getty Images, Keystone
Cambridge Analytica hat nach eigenen Angaben einen Grossteil seines Wahlkampfs bestritten: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
Cambridge Analytica hat nach eigenen Angaben einen Grossteil seines Wahlkampfs bestritten: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
Evan Vucci, Keystone
Hat sich entschuldigt und Reformen angekündigt: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Archivbild)
Hat sich entschuldigt und Reformen angekündigt: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Archivbild)
Jeff Roberson, Keystone
«Ich denke, die Leute sollten uns daran messen, dass wir aus unseren Fehlern lernen»: Mark Zuckerberg. (Archivbild)
«Ich denke, die Leute sollten uns daran messen, dass wir aus unseren Fehlern lernen»: Mark Zuckerberg. (Archivbild)
Steven Senne, Keystone
Massnahme nach dem Datenskandal: Facebook kündigte an, den Nutzern eine bessere Kontrolle über ihre Daten zu gewähren.
Massnahme nach dem Datenskandal: Facebook kündigte an, den Nutzern eine bessere Kontrolle über ihre Daten zu gewähren.
Jeff Chiu/AP, Keystone
Der für Cambrige Analytica tätige Datenexperte Christopher Wylie bei der Anhörung im britischen Parlament. (27. März 2018)
Der für Cambrige Analytica tätige Datenexperte Christopher Wylie bei der Anhörung im britischen Parlament. (27. März 2018)
AFP
Deutschland sieht eine «Gefahr für die Demokratie»: Facebook durch eine Brille gesehen. (Archivbild)
Deutschland sieht eine «Gefahr für die Demokratie»: Facebook durch eine Brille gesehen. (Archivbild)
Jens Büttner, Keystone
«Die Frage, was mit den Daten von 30 Millionen deutschen Nutzerinnen und Nutzern passiert, ist eine zentrale Frage des Verbraucherschutzes»: Die deutsche Justiz- und Konsumentenschutzministerin Katarina Barley. (20. März 2018)
«Die Frage, was mit den Daten von 30 Millionen deutschen Nutzerinnen und Nutzern passiert, ist eine zentrale Frage des Verbraucherschutzes»: Die deutsche Justiz- und Konsumentenschutzministerin Katarina Barley. (20. März 2018)
Felipe Trueba, Keystone
Ruft seine Follower zum Löschen von Facebook auf: Brian Acton, Mitgründer von Whatsapp, an einer Konferenz in Laguna Beach, Kalifornien. (25. Oktober 2016)
Ruft seine Follower zum Löschen von Facebook auf: Brian Acton, Mitgründer von Whatsapp, an einer Konferenz in Laguna Beach, Kalifornien. (25. Oktober 2016)
Patrick T. Fallon/Bloomberg/Getty
Der Druck auf ihn wächst: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich noch nicht persönlich zum aktuellen Skandal geäussert. (Archivbild)
Der Druck auf ihn wächst: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich noch nicht persönlich zum aktuellen Skandal geäussert. (Archivbild)
Alberto Estevez, Keystone
Fiel auf eine List des britischen Senders Channel 4 herein: Cambridge-Analytica-Chef Alexander Nix verlässt sein Büro in London. (20. März 2018)
Fiel auf eine List des britischen Senders Channel 4 herein: Cambridge-Analytica-Chef Alexander Nix verlässt sein Büro in London. (20. März 2018)
Facundo Arrizabalaga, Keystone
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Bei Facebook räumt der Kommunikationschef Elliot Schrage im Zuge des Skandals um Datenmissbrauch seinen Posten. Schrage werde als Berater weiterhin für Facebook tätig sein, während ein Nachfolger gesucht werde, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.

Später solle Schrage, der ein Jahrzehnt bei dem sozialen Netzwerk gearbeitet hat, bei Sonderprojekten mitwirken. Schrage ist mindestens der dritte hochrangige Facebook-Manager, der in diesem Jahr seinen Posten aufgeben musste.

Facebook steht seit Bekanntwerden des Datenskandals unter Druck, bei dem die Analysefirma Cambridge Analytica die Informationen von 87 Millionen Mitgliedern missbrauchte, um im US-Präsidentschaftswahlkampf Donald Trump zu unterstützen. Von der unrechtmässigen Nutzung waren bis zu 2,7 Millionen Nutzer in der Europäischen Union betroffen. Insgesamt nutzen in Europa 377 Millionen Personen monatlich das weltgrösste soziale Netzwerk und damit mehr als jeder zweite Einwohner.

(SDA)

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