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Kurs-Achterbahnfahrt von Vögele irritiert Börsenhändler

Rätselhafte Kursturbulenzen: Die Aktie von Charles Vögele brach um 17 Prozent ein – und legte dann eine beachtliche Aufholjagd hin. Börsenhändler sind ratlos.

Der Aktienkurs der Bekleidungskette Charles Vögele ist in Turbulenzen geraten. Der Titel brach zwischenzeitlich 17 Prozent bis auf ein Rekordtief von 7 Franken ein. Bis zum Nachmittag wechselte eine halbe Millionen Aktien die Hand, etwa das Zehnfache des Umsatzes an normalen Tagen. Um 15.20 Uhr notierte die Aktie noch gut 8 Prozent im Minus. Börsenhändler konnten keinen Grund für den Kursrückgang nennen.

«Wir haben keine Erklärung, wieso der Aktienkurs in den letzten zwei Tagen gefallen ist. Zu Gerüchten und weiteren Spekulationen nehmen wir grundsätzlich keine Stellung», sagte Vögele-Sprecherin Nicole Borel.

Im Markt kursierten Spekulationen, dass grössere Aktionäre ihre Beteiligung reduzieren könnten. «Darauf deuten die riesigen Umsätze hin», sagte ein Händler. 2012 schrieb Charles Vögele bei einem Umsatz von 1,15 Milliarden Franken einen Verlust von 109 Millionen Franken nach einem Minus von 119 Millionen Franken im Jahr davor. Seit 2000 ging der Umsatz um 40 Prozent zurück. Das Unternehmen befinde sich seit Jahren in einer Phase der Transformation, hielt die Zürcher Kantonalbank (ZKB) im April fest.

SDA/bru

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