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Ledermann stoppt Börsengang im letzten Moment

Das Zürcher Unternehmen ist auf Wohnungen an guten Lagen spezialisiert. Entgegen der Ankündigung will es nun auf den Börsengang verzichten. Für die Sistierung nannte Ledermann keinen Grund.

Wollte mit dem Börsengang unter anderem das weitere Wachstum finanzieren: Der Sitz der Firma Ledermann Immobilien an der Zürcher Seefeldstrasse. (Archivbild)
Wollte mit dem Börsengang unter anderem das weitere Wachstum finanzieren: Der Sitz der Firma Ledermann Immobilien an der Zürcher Seefeldstrasse. (Archivbild)
Christian Beutler, Keystone

Die auf Wohnungen an guten Lagen in Zürich ausgerichtete Immobiliengesellschaft Ledermann geht nun doch nicht an die Börse. Der auf heute angekündigte Börsengang wurde vorerst sistiert.

Dieser Entscheid sei in Absprache mit der UBS, der bei der Transaktion führenden Bank, passiert, teilte Ledermann heute Morgen mit. Der erste Handelstag der Ledermann-Immobilien-AG-Aktien an der SIX Swiss Exchange entfalle damit. Einen konkreten Grund für die Sistierung nennt das Unternehmen in der Mitteilung nicht.

Kein Aufbruch in eine neue Ära

Die Gesellschaft halte aber an ihrer qualitativen Wachstumsstrategie fest, heisst es weiter. Das Unternehmen hatte Ende September angekündigt, an die Börse gehen zu wollen. Mit dem angestrebten Bruttoerlös von bis zu 130 Millionen Franken wollte die Firma unter anderem ihr weiteres Wachstum finanzieren.

An der damaligen Medienkonferenz sagte Alleinbesitzer Urs Ledermann noch, der Börsengang bedeute den Aufbruch in eine neue Ära. Durch die Renovationen und den Bau von Immobilien wolle er die Mieterträge steigern.

Ledermann besass Ende September knapp 490 Wohnungen in 60 Liegenschaften im Wert von 626 Millionen Franken. Im vergangenen Jahr erzielte die Immobilienfirma einen Mietertrag von 20,2 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) betrug 35,8 Millionen Franken. Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 21,2 Millionen Franken.

SDA/rbi

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