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Lehman-Pleite: US-Behörden ermitteln gegen Manager

Nach der spektakulären Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers wollen die US-Justizbehörden prüfen, ob die Manager kurz vor dem Zusammenbruch falsche Angaben zum Zustand der Bank machten.

Die Ermittler versandten demnach mindestens ein Dutzend Vorladungen an Bankmanager, darunter auch Lehman-Chef Richard Fuld. Die Behörden prüften, ob die Manager noch kurz vor dem Zusammenbruch öffentlich falsche Angaben zum Zustand der Bank machten und Investoren so in die Irre führten, berichtete etwa die «New York Times» am Samstag.

Als Folge des Scheiterns der einst viertgrössten US-Investmentbank Mitte September erreichte die Finanzkrise ihren jüngsten dramatischen Höhepunkt. Weltweit strauchelte wegen der Lehman-Pleite eine ganze Reihe von Finanzhäusern.

Die Ermittler in den US-Bundesstaaten New York und New Jersey suchen laut den Berichten nach Beweisen für einen Betrug der Anleger durch das Lehman-Management. Öffentlich wies Fuld bislang alle Vorwürfe zurück.

Er habe seine Aussagen über die Lage bei Lehman stets auf Basis seines zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbaren Wissens gemacht. Die Bank hatte wegen ihrer Milliardenverluste und eines dramatischen Kurssturzes Teilinsolvenz anmelden müssen und wird derzeit zerschlagen.

SDA/mbr

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