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«Man hat keinen Bezug mehr zur Aussenwelt»

Eine Betroffene, die im Shopville im Zürcher Hauptbahnhof arbeitet, berichtet von ihrem Arbeitsalltag ohne Tageslicht. Am schlimmsten ist der Job im Untergrund in den Wintermonaten.

Einkaufen und Arbeiten im Untergrund: Eingang zur Ladenpassage Shopville im Zürcher Hauptbahnhof
Einkaufen und Arbeiten im Untergrund: Eingang zur Ladenpassage Shopville im Zürcher Hauptbahnhof
Keystone
Konsumwelt ohne Tageslicht: Wer am Arbeitsplatz kein natürliches Licht sieht, muss dies kompensieren können. (Archivbild)
Konsumwelt ohne Tageslicht: Wer am Arbeitsplatz kein natürliches Licht sieht, muss dies kompensieren können. (Archivbild)
Sophie Stieger
Abgeschottet von der Aussenwelt: Das Personal des Archivs der Schweizerischen Nationalbank in Bern könnte ebenfalls von dem Entscheid betroffen sein. (Archivbild)
Abgeschottet von der Aussenwelt: Das Personal des Archivs der Schweizerischen Nationalbank in Bern könnte ebenfalls von dem Entscheid betroffen sein. (Archivbild)
Gaëtam Bally, Keystone
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Am schlimmsten ist das Arbeiten im Untergrund in den Wintermonaten. Gerade im Dezember fehle das Tageslicht fast gänzlich, sagt M.T. im Gespräch mit Redaktion Tamedia. Sie ist Filialleiterin in einem der über 130 Geschäfte im Shopville im Zürcher Hauptbahnhof, wo die Angestellten ohne Tageslicht auskommen müssen. «Das schlägt auf das Gemüt», sagt M.T., «man ist eher müde und schneller erschöpft.» Entsprechend benötige sie im Winter auch mehr Motivation für ihre Arbeit.

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