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Medikament wirkt, Franken rollt

Nur noch zahlen, wenn die Pille Erfolg bringt? Roche-Chef Severin Schwan regt eine Debatte an. Wer nun die Nase rümpft und warum das US-Modell Vorbild ist.

Neuartige Krebstherapien können für einen einzelnen Patienten eine sechsstellige Summe kosten – für die finanzielle Tragbarkeit des Gesundheitswesens eine weitere Herausforderung.
Neuartige Krebstherapien können für einen einzelnen Patienten eine sechsstellige Summe kosten – für die finanzielle Tragbarkeit des Gesundheitswesens eine weitere Herausforderung.
Stefan Wermuth, Reuters

Die Idee hört sich bestechend an: Die Preise von Medikamenten sollen anhand ihres Erfolgs bemessen werden – also am Nutzen, den sie für die Patienten stiften. Im Extremfall würde das bedeuten, dass der Pharmahersteller leer ausgeht, wenn der Patient auf sein Präparat nicht anspricht und frühzeitig stirbt. Umgekehrt bekommt der Hersteller eine umso höhere Vergütung, je länger der Patient dank des Medikaments am Leben bleibt. Im Fachjargon wird ein solches Vergütungssystem als Pay for Performance bezeichnet.

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