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«Mein Vater war ein Menschenfreund»

Nick Hayek hat sich erstmals zum Tod seines Vaters geäussert. Gleichzeitig hat die Swatch Group die Nachfolgeregelung bekannt gegeben.

Der erwartete Nachfolger: Nick Hayek jr. an einer Pressekonferenz.
Der erwartete Nachfolger: Nick Hayek jr. an einer Pressekonferenz.
Keystone

Die Familie habe nach dem Tod seines Vaters Nicolas G. Hayek Reaktionen aus der ganzen Welt erhalten, sagte sein Sohn Nick Hayek. Der verstorbene Uhrenpatron sei ein Citoyen du Monde gewesen, dem die Schweiz sehr am Herzen gelegen habe.

«Die Leute schätzen, wenn jemand seine Meinung sagt, und ist wie er ist. Das war mein Vater», sagte Nick Hayek am Dienstag gegenüber dem Schweizer Fernsehen (SF). «Er war ein Menschenfreund.» Nicolas G. Hayek habe das Arbeiten geliebt, deshalb sei es schön, dass er während der Arbeit gestorben sei, sagte Nick Hayek. Für die Familie sei sein Tod aber schwierig.

Als Visionär und langfristig denkender Mensch habe sein Vater bereits früh seine Nachfolge geplant. Er habe alles Schritt für Schritt aufgebaut, damit es Bestand habe. «Der Konzern funktioniert sehr gut», betonte sein Sohn, welcher CEO von Swatch ist. «Obwohl wir natürlich gerne noch hunderte von Millionen Jahre mit Nicolas Hayek an der Spitze des Verwaltungsrats gehabt hätten.»

Nick Hayek jr. übernimmt

Gleichzeitig wurde bekannt, dass Nick Hayek jr. seinem verstorbenen Vater auf den Posten des Verwaltungsrats-Präsidenten der Swatch Group folgt. Er wird parallel dazu seinen Position als CEO beibehalten. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin «BILANZ» auf seiner Website www.bilanz.ch.

Die Ernennung wird an der morgigen, turnusmässigen Verwaltungsratssitzung der Swatch Group offiziell vorgenommen werden. «Die Nachfolgelösung wurde von Nicolas Hayek sr. vor seinem Tod vorgespurt, es gibt keinerlei Unklarheiten», sagt Esther Grether, Verwaltungsrätin und Grossaktionärin der Swatch Group, gegenüber «BILANZ».

Eine Berufung von Tochter Nayla Hayek, bislang Vizepräsidentin, für das oberste Amt beim Uhrenkonzern stand laut Grether nicht zur Debatte, ebenso wenig eine Berufung von Enkel Marc Alexandre Hayek, bislang Blancpain-Chef, auf den CEO-Posten.

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