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Mehr Aufträge für Meyer Burger

Der Solarzulieferer Meyer Burger veröffentlichte am Donnerstag die vorläufigen Eckdaten zum Jahresergebnis 2017. Das sich in einem starken Umbau befindende Unternehmen meldet den besten Auftragseingang seit sechs Jahren.

Der Trend hält an: Bereits letzten November konnte Meyer Burger mehr Aufträge verbuchen.
Der Trend hält an: Bereits letzten November konnte Meyer Burger mehr Aufträge verbuchen.
Keystone

Als eine «solide Ausgangsbasis» für das angelaufene Berichtsjahr 2018 beschreibt die Thuner Solarfirma Meyer Burger die vorläufigen Ergebnisse für das vergangene Geschäftsjahr 2017, die sie am Donnerstag veröffentlichte.

Beim Auftragseingang erzielte die Gesellschaft rund 560 Millionen Franken. Dies sei laut der ­Firma mit Abstand das höchste Niveau der vergangenen sechs Jahre, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Anstieg von 23 Prozent.

Nettoumsatz steigt an

Auch beim Auftragsbestand konnte das Unternehmen Positives vermelden: Er lag Ende 2017 bei rund 343 Millionen Franken, ein Plus von 40 Prozent. Der Nettoumsatz von Meyer Burger steigerte sich um 4 Prozent auf 473 Millionen Franken und übertraf damit die eigenen Erwartungen der Firma, die bis maximal 460 Millionen Franken gereicht hatten. Beim Nettoergebnis erwartet Meyer Burger eine leichte Reduktion des Verlusts. 2016 hatte das Minus noch 97 Millionen Franken betragen. Definitive Zahlen werden am 22. März veröffentlicht.

100 Stellen definitiv abgebaut

Im vergangenen November hatte das Unternehmen, das in den roten Zahlen steckt, mit dem geplanten Abbau von rund 160 Stellen Schlagzeilen gemacht. Die Produktion in Thun wird im laufenden Jahr eingestellt. Der Grund für den Entscheid: In China wird der Konzern in Zukunft rund 60 Prozent der Produktionskosten einsparen können. Im Dezember verkündete das Unternehmen, dass 100 Stellen definitiv abgebaut würden. Rund 60 seien abhängig vom Ausgang strategischer Alternativen, hatte es geheissen. Der Abbau betrifft Produktion, Logistik, Einkauf und Produktionsplanung.

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