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Moody's bestätigt Rating für Credit Suisse nach US-Einigung

Zusammen mit der Deutschen Bank hat sich die Credit Suisse mit dem US-Justizministerium geeinigt. Die Schweizer Grossbank behält nun im Rating weiterhin die Bonitätsnote A1.

Der Hauptsitz von Credit Suisse am Zürcher Paradeplatz. (21. Oktober 2015)
Der Hauptsitz von Credit Suisse am Zürcher Paradeplatz. (21. Oktober 2015)
Walter Bieri, Keystone

Nach der Grundsatzeinigung der Credit Suisse und der Deutschen Bank mit dem US-Justizministerium in der Immobilien-Affäre hat Moody's das Rating beider Grossbanken bestätigt. Die Schweizer Grossbank behält damit die Bonitätsnote A1.

Die Übereinkunft reduziere die juristischen Risiken und werde es der Konzernführung erlauben, sich auf die Strategie zu konzentrieren, hiess es jeweils in den am Dienstagabend verbreiteten Erklärungen der US-Agentur.

Rechtsstreit aus dem Jahr 2007

Der Ausblick für beide Konzerne sei stabil. Wegen Tricksereien mit Hypotheken soll die Credit Suisse 5,3 Milliarden und die Deutsche Bank 7,2 Milliarden Dollar zahlen.

Der Rechtsstreit bezieht sich auf das Jahr 2007. Damals hatten viele Grossbanken in den USA Hypotheken an mittellose Menschen vergeben in der Hoffnung, dass die Häuserpreise ständig weiter steigen und die Kredite damit gedeckt würden. Die Risiken wurden anschliessend an Investoren weitergereicht - in Form von hochkomplexen Anleihen, die den Banken hohe Gebühren in die Kasse spülten.

SDA/foa

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