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Novartis und Nestlé schliessen Verkauf von Alcon-Aktien ab

Novartis hält nun 77 Prozent am Augenheilmittelhersteller Alcon. Das Pharma-Unternehmen hatte von Nestlé im Frühling 2008 bereits einen Viertel von Alcon übernommen.

Nestlé will den Kauferlös zur Tilgung seiner Schulden verwenden: Alcon-Produkte.
Nestlé will den Kauferlös zur Tilgung seiner Schulden verwenden: Alcon-Produkte.
Keystone

Der Verkauf der restlichen rund 52 Prozent Alcon-Aktien für rund 28,3 Milliarden Dollar sei am Mittwoch abgeschlossen worden, teilten Verkäuferin Nestlé und Novartis am Donnerstag mit.

Nestlé will den Kauferlös zur Tilgung seiner Schulden verwenden. Diese beliefen sich Ende Juni auf 29,6 Milliarden Franken. Novartis wird Alcon in der Konzernrechnung 2010 voll konsolidieren. Basierend auf einer Neubewertung des ersten Alcon-Pakets stellte der Konzern für das laufende Jahr einen Buchgewinn von rund 200 Millionen Dollar in Aussicht.

Novartis hat von Nestlé im Frühling 2008 bereits einen Viertel von Alcon übernommen und gleichzeitig eine Option über die restlichen 52 Prozent erhalten. Im Januar 2010 kündigte Novartis an, die Option einlösen zu wollen. Der Pharmakonzern legte für die Beteiligung insgesamt 38,7 Milliarden Dollar auf den Tisch.

SDA/mt

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