Zum Hauptinhalt springen

Opferfamilie reicht Klage gegen Boeing ein

Der zweite Crash einer Boeing 737 Max hat juristische Konsequenzen für Boeing: Vor einem US-Gericht ist Klage gegen den Flugzeugbauer eingereicht worden.

Will die Sicherheit der Unglücksflieger der 737-Max-Serie erhöhen: Boeing hat am Mittwoch in seinem Werk nahe Seattle ein Update der umstrittenen Steuerungs-Software MCAS präsentiert. AP Photo/Ted S. Warren
Will die Sicherheit der Unglücksflieger der 737-Max-Serie erhöhen: Boeing hat am Mittwoch in seinem Werk nahe Seattle ein Update der umstrittenen Steuerungs-Software MCAS präsentiert. AP Photo/Ted S. Warren

Boeing sieht sich nach dem Absturz einer 737 Max in Äthiopien in den USA mit einer Klage konfrontiert. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die Familie eines Opfers des Todesfluges aus Ruanda vor einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Illinois Klage eingereicht.

Beim Absturz am 10. März waren alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Ende Oktober 2018 war ein Flugzeugs des gleichen Typs in Indonesien abgestürzt. 189 Menschen kamen ums Leben.

Boeings eigens für die neue Flugzeugreihe 737 Max entwickelte Steuerungssoftware MCAS spielte laut Unfallermittlern eine entscheidende Rolle beim Absturz Ende Oktober. Auch beim jüngsten Crash der baugleichen Maschine in Äthiopien gilt die Software als eine mögliche Ursache. Zahlreiche Länder, darunter die Schweiz, Deutschland und die USA, haben daraufhin Flugverbote für dieses Modell erlassen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch