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Pharma lobbyiert mit 9,6 Millionen

Bis 2014 muss der Lobbyverband Interpharma seinen Etat um eine Million Franken reduzieren – mehr als 10 Prozent.

Der Umsatzrückgang der Pharmaunternehmen zwingt ihre Interessenvertreter zum Sparen: Ein vollautomatisches Medikamentenlager in einer Apotheke. (Archivbild)
Der Umsatzrückgang der Pharmaunternehmen zwingt ihre Interessenvertreter zum Sparen: Ein vollautomatisches Medikamentenlager in einer Apotheke. (Archivbild)
Keystone

Über die Frage nach ihren Mitteln schweigen sich die Wirtschaftsverbände gerne aus. Schliesslich soll die Öffentlichkeit nicht erfahren, wie viel Geld Unternehmen ausgeben, um für ihre Anliegen zu lobbyieren oder PR-Kampagnen zu finanzieren. Dies ist auch bei Interpharma, dem Lobbyverband der Pharmaindustrie, nicht anders. Als Generalsekretär Thomas Cueni von der «Basler Zeitung» 2008 gefragt wurde, ob das Budget von Interpharma nicht mindestens 20 Millionen Franken betrage, antwortete er lediglich: «Es ist viel, viel weniger.»

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