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Ringier und Springer expandieren in Osteuropa

Die Medienkonzerne Ringier und Axel Springer wollen in Osteuropa Medienfirmen akquirieren. Vor allem ins Internet wollen die Firmen investieren.

Ringier und Axel Springer wollen in Osteuropa ins digitale Geschäft investieren: Osteuropäische Zeitungen, bei denen die beiden Medienkonzerne bereits zusammenarbeiten.
Ringier und Axel Springer wollen in Osteuropa ins digitale Geschäft investieren: Osteuropäische Zeitungen, bei denen die beiden Medienkonzerne bereits zusammenarbeiten.
Keystone

«Ja, wir wollen in speziellen Bereichen in Osteuropa zukaufen, besonders im digitalen Geschäft, also im Internet», sagte Ringier-Konzernchef Christian Unger gegenüber der «Süddeutschen Zeitung».

«Wir schauen uns regelmässig alles an, was auf den Markt kommt. Dazu gehört auch das Portfolio der WAZ-Gruppe, aber beispielsweise auch dasjenige des britischen Mecom-Konzerns», sagte Unger in dem am Mittwoch erscheinenden Interview.

«Börsengang denkbar»

Sowohl WAZ als auch Mecom wollen sich zurückziehen. Springer und Ringier hatten vor sechs Monaten ein Gemeinschaftsunternehmen für Osteuropa gegründet, vor sechs Wochen wurde das Geschäft endgültig abgeschlossen.

Zu einem möglichen Börsengang des 50:50-Joint-Ventures sagte Unger: «Wenn wir eine wirklich grosse Übernahme stemmen wollen und all das nicht ausreicht, wäre auch ein Börsengang denkbar. Der könnte vielleicht in drei Jahren erfolgen.»

SDA/ske

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