Zum Hauptinhalt springen

Schlechter Jahresabschluss für Logitech

Der schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Hersteller Logitech legt zwar für das letzte Quartal 2009/2010 gute Zahlen vor, blickt aber gesamthaft auf ein enttäuschendes Geschäftsjahr zurück.

Erlebte auch schon bessere Zeiten: Logitech.
Erlebte auch schon bessere Zeiten: Logitech.
Keystone

Der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2009/2010 erneut und betrug noch 2 Milliarden Dollar, gegenüber 2,2 Milliarden letztes Jahr. Der Betriebsgewinn verringerte sich auf 78 Millionen Dollar. 2009 hatte er noch 110 Millionen betragen. Der Reingewinn betrug 65 Millionen Dollar, knapp halb soviel wie 2009, als Logitech noch 107 Millionen Dollar verdiente.

Wie der weltgrösste Hersteller von Computerzubehör wie Mäusen, Joysticks, Web-Kameras und Lautsprechern am Donnerstag mitteilte, will Logitech nächstes Jahr seinen Umsatz wieder auf 2,3 Milliarden Dollar steigern und den Betriebsgewinn ungefähr verdoppeln. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 erwartet Logitech Umsätze zwischen 450 und 465 Millionen Dollar.

28 Millionen Dollar Gewinn

Im letzten Quartal des Ende März zu Ende gegangenen Geschäftsjahres 2009/2010 war der Umsatz gegenüber der gleichen Periode 2008/2009 um 29 Prozent auf 525 Millionen Dollar gestiegen. Der Betriebsgewinn betrug 28 Millionen Dollar - gegenüber einem Verlust von 43 Millionen Dollar im letzten Quartal 2008/2009.

Auch beim Reingewinn ist Logitech in den schwarzen Zahlen. Er betrug 24 Millionen Dollar. Vor einem Jahr musste Logitech 35 Millionen Dollar Verlust registrieren. Analysten hatten für das vierte Quartal mit einem Überschuss von 19 Millionen Dollar gerechnet. Logitech war nach zwei Quartalen im Minus im zweiten Quartal 2009/2010 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.

SDA/sam

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch