ABO+

Schweizer Firmen fürchten sich vor Sexismusfällen

Die #MeToo-Bewegung löst auch bei Unternehmen Aktivismus aus. Liegt ein Flirt am Arbeitsplatz noch drin? Und was tun, wenn ein Fall von sexueller Belästigung ans Licht kommt?

Wenn es um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz geht, verstecken sich vor allem Grosskonzerne gerne hinter Richtlinien – Betroffenen helfen diese jedoch kaum. Foto: Sebastian Magnani

Wenn es um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz geht, verstecken sich vor allem Grosskonzerne gerne hinter Richtlinien – Betroffenen helfen diese jedoch kaum. Foto: Sebastian Magnani

Karin Kofler@sonntagszeitung

«Sexuelle Belästigung zu bekämpfen und eine Kultur der Integrität zu schaffen, ist etwas vom Wichtigsten, was ich in meiner Karriere erreichen will – auch weil ich eine kleine Tochter habe», sagte UBS-Investmentbanking-Chef Andrea Orcel im August gegenüber Bloomberg. Dieser Tage hat er die Bank verlassen – und seine ehemalige Arbeitgeberin schlägt sich mit der Aufarbeitung der Vergangenheit herum. Eine junge Hochschulabsolventin, die für die UBS in London tätig war, hatte Vergewaltigungsvorwürfe gegen einen Arbeitskollegen erhoben und sich an Orcel ­gewendet.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt