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«Selbstverständlich wollen wir eine Banklizenz»

Post-Präsident Peter Hasler ist zuversichtlich, dass die Postfinance schon bald die Banklizenz erhält. Daran würden auch die Querelen um das aufgelöste Konto von Wikileaks-Gründer Assange nichts ändern.

«Im Fall Assange richt gehandelt»: Post-Verwaltungsratspräsident Peter Hasler.
«Im Fall Assange richt gehandelt»: Post-Verwaltungsratspräsident Peter Hasler.
Keystone

Der Post-Verwaltungsratspräsident Peter Hasler rechnet im Interview mit der «SonntagsZeitung» mit einer Banklizenz. Mit der Schaffung einer AG erfülle die Postfinance eine der Voraussetzungen dazu. Für die geforderte Erhöhung des Eigenkapitals um 3,5 Milliarden Franken hofft er auf eine Übergangsfrist. Zu den politischen Auflagen sagt Hasler: «Dass wir Hypotheken und Kredite selbst gewähren können, will man politisch nicht. Das akzeptieren wir.»

An Haslers Optimismus ändern auch die Querelen um das aufgelöste Konto des Wikileaks-Grunders Julian Assange nichts. «Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass richtig gehandelt wurde», sagt er im Interview mit der «SonntagsZeitung». Die Post hatte sich diese Woche der Bundespräsidentin Doris Leuthard zu Wikileaks erklären müssen.

Erfreuliche Zahlen

Hasler erwartet mit gut 900 Millionen Franken Gewinn das wohl beste finanzielle Ergebnis aller Zeiten – trotz anhaltendem Rückgang der Zahl der adressierten Briefe. Für die Zukunft will er den Kurs weiterverfolgen, den der einstige Post-Chef Ulrich Gygi eingeschlagen hatte. Es gebe aus der Zeit seines Vorgängers Claude Béglé nichts rückgängig zu machen. Während dessen Gastspiel als Post-Präsident sei nämlich nichts passiert.

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