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Strom in der Schweiz wird teurer

Der Verband der Elektrizitätsunternehmen hat ausgerechnet, um wie viel höher die Stromrechnung 2011 für einen durchschnittlichen Haushalt ausfallen wird. Der Anstieg wird jedoch nicht überall gleich sein.

Wird die Stimmung der Konsumenten nicht aufhellen: Preiserhöhung der Stromproduzenten.
Wird die Stimmung der Konsumenten nicht aufhellen: Preiserhöhung der Stromproduzenten.
Keystone

Ein typischer Haushalt muss im kommenden Jahr rund 40 Franken mehr für Strom bezahlen. Diese durchschnittliche Strompreiserhöhung hat der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen errechnet. Je nach Stromlieferant wird der Preisanstieg aber deutlich höher ausfallen.

Während einzelne Elektrizitäts-Versorger Nachlässe von 5 Prozent gewähren, steigen bei anderen die Preise um 10 Prozent, wie der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) am Montag vor den Medien in Bern mitteilte. In Einzelfällen könnte es gar noch mehr sein..

40 Franken mehr

Besonders stark steigen laut VSE die Preise bei jenen Versorgern, die heute eher tiefe Tarife haben. So hatte der Axpo-Chef Hans Karrer im Juni bekannt gegeben, dass die Axpo-Kunden im nächsten Jahr im Schnitt rund 7 Prozent mehr bezahlen werden, weil der Konzern die Preise für die Kantonswerke anhebt.

Von einer im Schnitt um 40 Franken oder um knapp 4 Prozent höheren Stromrechnung geht der VSE für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 4500 Kilowattstunden aus. Betriebe im Gewerbe- und Dienstleistungssektor müssten mit einer Erhöhung «in der gleichen Grössenordnung» rechnen.

Umfrage bei 23 grösseren Unternehmen

Der Verband führt die Preiserhöhungen auf teurere Energiepreise zurück. Aber auch die Netznutzungsgebühren fielen höher aus, weil das Bundesverwaltungsgericht dies in einem Urteil so verfügt habe.

Die Angaben zur Entwicklung der Energiepreise basieren auf einer Umfrage bei 23 grösseren Unternehmen, die dem VSE angeschlossen sind. Sie beliefern rund 40 Prozent der Stromkunden in der Schweiz.

SDA/sam

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