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Swiss investiert eine Milliarde in Flotte

Die Swiss erweitert ihre Flotte ab 2012 massiv. Rund eine Milliarde Franken will die Muttergesellschaft investieren. Eine gute Nachricht – sowohl für Schweizer Passagiere, als auch Stellensuchende.

Die Flotte der Swiss wird ab 2012 um fünf Langstreckenflugzeuge aufgestockt: A330 in Kloten.
Die Flotte der Swiss wird ab 2012 um fünf Langstreckenflugzeuge aufgestockt: A330 in Kloten.
Keystone

Der Aussichtsrat der Lufthansa-Gruppe, der Muttergesellschaft der Schweizer Airline, hat gemäss einem Bericht der «NZZ am Sonntag» einem Investitionsprogramm zugestimmt.

So soll die Swiss ihre Flotte ab 2012 um insgesamt eine Milliarde Franken ausbauen. Vom geplanten Kauf von neuen Langstreckenflugzeuge des Typs A330-300 des Lufthansa-Konzerns soll gemäss «NZZ am Sonntag» die Swiss einen «Löwenanteil» erhalten. Die Aufstockung der Swiss-Flotte wird wie folgt aufgeteilt:

  • Ab 2012: 5 Maschinen für Langstreckenflüge
  • Ab 2012: 4 Maschinen für Kurz- und Mittelstreckenflüge
  • Ab 2016: 2 Maschinen für Kurzstreckenflüge

Die Investition hat zur Folge, dass die Swiss mindestens zwei neue Direktflüge im Interkontinentalverkehr anbieten kann. Zurzeit wird diskutiert, welche Strecken dies sein werden.

2000 neue Stellen

Die positive Nachricht ist nach dem Tod des Swiss-Verwaltungsratspräsidenten Rolf Jetzer letzte Woche etwas untergegangen. Dabei dürfte der Betrieb von neun zusätzlichen Airbussen eine weitere erfreuliche Vermeldung nach sich ziehen: Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, dürfte die Investition etwa 2000 Arbeitsplätze kreieren. Dies alleine in der Schweiz und ein Drittel der Stellen sollen direkt auf die Swiss entfallen.

Die Aufstockung der Flotte ist eine weitere Episode des Aufschwungs, der bei der Swiss schon länger stattfindet. Bereits in diesem Jahr stellte die Schweizer Fluggesellschaft 500 neue Mitarbeiter. Zum Aufschwung im Fluggesellschaft sollen vor allem die exportorientierte Wirtschaft und der erstarkte Bankensektor beigetragen haben. Auch die gewinnträchtigen Premium-Klassen würden wieder verstärkt gebucht - hauptsächlich von Geschäftsleuten.

Zurzeit 87 Maschinen

Der Aufschwung der Swiss ist innerhalb des Lufthansa-Konzerns einmalig. Zum vergleich: Die Lufthansa selbst verzeichnete im ersten Halbjahr einen Verlust von 203 Millionen Euro.

Die Langstreckenflotte der Swiss wird somit die Anzahl Maschinen von 26 übertreffen. Unter Aviatik-Experten galt es lange als ausgemacht, dass aufgrund des kleinen Marktes in der Schweiz nicht mehr Maschinen möglich seien. Zurzeit betreibt die Schweizer Airline eine Flotte von 87 Maschinen.

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