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Tesla-Aktionäre stimmen SolarCity-Übernahme zu

Elon Musk will die defizitäre Ökostromfirma übernehmen. Die Aktionäre von Tesla haben dem Plan zugestimmt, obwohl dem CEO in Finanzkreisen Interessenkonflikte vorgeworfen werden.

Ist Verwaltungsratschef bei SolarCity: Elon Musk, CEO von Tesla. (30. April 2015)
Ist Verwaltungsratschef bei SolarCity: Elon Musk, CEO von Tesla. (30. April 2015)
AP Photo/Ringo H.W. Chiu, Keystone

Tesla-Chef Elon Musk hat grünes Licht für die umstrittene Übernahme der Ökostromfirma SolarCity erhalten. Die Aktionäre stimmten dem Zukauf am Donnerstag bei einem aussergewöhnlichen Treffen im kalifornischen Fremont mit breiter Mehrheit zu, wie Tesla mitteilte.

Unter Ausklammerung der Stimmrechte von Musk und anderen Angehörigen des Unternehmens hätten sich über 85 Prozent der Anteilseigner für die Akquisition des Anbieters von Solaranlagen und Energiespeichern ausgesprochen. Die Übernahme solle in den nächsten Tagen abgeschlossen werden.

Kritiker sehen Interessenkonflikt

Der Elektroautobauer Tesla hatte im Juni zunächst bis zu 2,8 Milliarden Dollar für SolarCity geboten und dann im August angekündigt, das Unternehmen für rund 2,6 Milliarden Dollar schlucken zu wollen. Der Übernahmeplan ist in Finanzkreisen umstritten.

Kritiker werfen Musk Interessenkonflikte vor, da er zugleich grösster Anteilseigner und Verwaltungsratschef bei SolarCity ist. Die von einem Cousin Musks geführte Firma operiert zudem bislang mit Verlusten. Auch Tesla schreibt regelmässig rote Zahlen, auch wenn im dritten Quartal ein Überraschungsgewinn gelang.

SDA/foa

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