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Unia will 40 Borregaard-Jobs retten

Der Solothurner Regierungsrat soll mithelfen, einen Teil der 400 bedrohten Arbeitsplätze in der Zellstofffabrik Borregaard in Riedholz zu retten.

Der Staat soll helfen: Unia-Geschäftsleitungsmitglied Corrado Pardini.
Der Staat soll helfen: Unia-Geschäftsleitungsmitglied Corrado Pardini.
Keystone

Der Regierungsrat solle eingreifen, sagte Unia-Geschäftsleitungsmitglied Corrado Pardini heute an einer Kundgebung auf dem Gemeindeplatz von Luterbach (SO). Der Regierungsrat und das Management der Borregaard müssten das Projekt «Hefe Süd» unterstützen. Damit könnten 40 Arbeitsplätze gerettet werden, teilte die Unia mit.

Gewerkschaftsvertreter warfen dem Regierungsrat vor, er habe bislang «kein ernsthaftes Interesse» an der Rettung der Arbeitsplätze gezeigt. Die geplante Schliessung der Fabrik zerstöre die Existenzgrundlage vieler Familien in der Region. Verhandlungen über einen Sozialplan müssten aufgenommen werden.

440 Angestellte verlieren Job

Borregaard hatte Ende September angekündigt, die Zellstofffabrik zu schliessen. 440 Mitarbeitende, darunter 45 Lehrlinge, würden den Arbeitsplatz verlieren. Für Lehrlinge arbeiten die Solothurner Behörden bereits an Lösungen. Borregaard will den definitiven Entscheid Ende Oktober fällen.

SDA/vin

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