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US-Regierung will Fusion zwischen GM und Chrysler finanzieren

Die Regierung plant, den beiden schwer angeschlagenen Autokonzernen mit Notgeld unter die Arme zu greifen. Das soll ihnen den Zusammenschluss ermöglichen.

Geschlossene Produktion: GM mussten bereits ihr Werk in Michigan schliessen.
Geschlossene Produktion: GM mussten bereits ihr Werk in Michigan schliessen.
Keystone

Das berichtet die «New York Times» mit Berufung auf hohe Beamte. Dabei diskutiere die Regierung über verschiedene Möglichkeiten, das Geld abzuzweigen. Entweder werde es aus dem US-Rettungspaket von 700 Milliarden Dollar bezahlt, oder aus dem kürzlich vom Kongress verabschiedeten 25 Milliarden-Kredit für die Autoindustrie. Womöglich werde sogar noch einmal zusätzliches Staatsgeld in die amerikanische Wirtschaft gepumpt, so die «New York Times». Wieviel die beiden Autokonzerne tatsächlich erhalten sollen, sei nach Angabe der Beamten noch nicht geklärt.

Anfang Oktober ist bekannt geworden, dass GM und die Eigner von Chrysler, Cerberus Capital Management über eine Fusion verhandeln. GM soll zwischen 5 und 10 Milliarden Dollar an Liquidität brauchen, um sich bis zu einem Zusammenschluss über Wasser zu halten.

Eine Finanzspritze der Regierung könnte helfen, das Vertrauen der Investoren bei einer Fusion zu stärken. Die Nothilfe wäre die neuste Finanzspritze in einer Reihe von Rettungsaktionen für Banken und seit letzter Woche auch Versicherungen. Eine Unterstützung würde allerdings bei anderen angeschlagenen Branchen wie Fluggesellschaften und der Stahlindustrie Begehrlichkeiten wecken.

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