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Viel Neugeld für die Migros Bank

Im Oktober hat sich der Neugeldzufluss bei der Migros Bank nochmals beschleunigt und hohe 500 Millionen Franken erreicht.

Harald Nedwed: Der Migros Bank-Chef sieht sein Institut im Aufwind.
Harald Nedwed: Der Migros Bank-Chef sieht sein Institut im Aufwind.
Keystone

Das Geld sei vor allem von den Grossbanken gekommen, namentlich von der UBS, sagte Migros-Bank-Chef Harald Nedwed in einem Interview der Gratiszeitung «cash.ch». In den ersten neun Monaten dieses Jahres hatte die Migros Bank einen Neugeldzufluss von zwei Milliarden Franken verzeichnet. Das entsprach einer Zunahme von 75 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die Zahl der Kontoeröffnungen stieg um 37 Prozent auf 46'000. Die Migros Bank will laut Nedwed aber nicht aggressiv um neue Kunden werben. Man wolle nicht im Trüben fischen.

Nationalbank-Vizepräsident Philipp Hildebrand hatte die Kantonalbanken am Sonntag wegen aggressiver Werbung mit der Staatsgarantie scharf kritisiert und einen Ehrenkodex angeregt. Der Präsident der Geschäftsleitung der Migros Bank nahm in dem Interview auch zum Hypothekarzinssatz Stellung und sagte, er sehe im Moment keinen akuten Korrekturbedarf. Falls die Zinsen weiter fielen, werde man aber bei allen variabel verzinslichen Produkten entsprechend reagieren.

AP/cpm

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