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Warum Rihs seine YB-Anteile nicht verkaufen will

Die Insideraffäre beim Hörgerätehersteller Sonova wird in Bern mit Interesse verfolgt. Grund: Sonova-Gründer Andy Rihs ist zugleich der starke Mann beim BSC Young Boys. Rihs will jedoch an seinem Engagement bei YB festhalten.

Sieht der Ermittlung durch die Staatsanwaltschaft gelassen entgegen: Andy Rihs ist sich im mutmasslichen Insiderhandel beim Hörgerätehersteller keiner Schuld bewusst. Der Sonova-Gründer will seine Anteile bei YB vorderhand behalten.
Sieht der Ermittlung durch die Staatsanwaltschaft gelassen entgegen: Andy Rihs ist sich im mutmasslichen Insiderhandel beim Hörgerätehersteller keiner Schuld bewusst. Der Sonova-Gründer will seine Anteile bei YB vorderhand behalten.
Keystone

Andy Rihs wird sich wohl demnächst den Fragen der Zürcher Staatsanwaltschaft stellen müssen – auch wenn im Moment noch kein konkreter Verdacht gegen ihn besteht. Darum gehts: Rihs hat als Verwaltungsratspräsident des Hörgeräteherstellers Sonova (ehemals Phonak) Anfang März Sonova-Aktien im Wert von 37,5 Millionen Franken verkauft. Kurz darauf warnte Sonova die Anleger mittels einer Gewinnwarnung davor, dass der Hörgerätehersteller finanziell nicht gut auf Kurs sei. Danach stürzte der Aktienkurs um über 20 Prozent ab. Weil auch andere Mitglieder von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat grosse Aktienpakete veräussert haben, steht nun der Vorwurf des Insiderhandels im Raum.

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