Zum Hauptinhalt springen

Weiss+Appetito: Neuer Afrika-Klub gegründet

Das Berner Bauunternehmen Weiss+Appetito will das Afrika-Geschäft forcieren – neu mit Hilfe eines Afrika-Klubs.

Das Wachstumspotenzial des Schwarzen Kontinents ist noch wenig erschlossen. Das wollen die vier Gründungsmitglieder des neu ins Leben gerufenen Swiss African Business Circle (SABC) ändern.

Letzte Woche haben die vier Firmen La Compagnie Benjamin de Rothschild (Genfer Bankenhaus), Castel Group (weltweit einer der grössten Bierbrau-er), Cotecna (weltweit tätige Handelsinspektionsfirma) und das Berner Bauunternehmen Weiss+Appetito den Swiss African Business Circle gegründet.

Der neue Klub soll eine Plattform für in der Schweiz ansässige Unternehmen sein, welche in Afrika aktiv sind, sowie für afrikanische Unternehmer mit Geschäftsbeziehungen zur Schweiz. «Im Vordergrund steht der direkte Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen über bestehende und neue Projekte in Afrika», sagt Michael Rheinegger von der Firma Rainbow unlimited, die mit der Geschäftsführung des SABC beauftrag worden ist. Das Ziel der neuen Vereinigung ist es, im ersten Jahr 70 Mitglieder zu gewinnen.

Ein neuer Konkurrent

Wird dieses Ziel erreicht, so wird der SABC eine Konkurrenz zu den traditionellen Handelskammern, die nach Ländern organisiert sind. Heute besteht beispielsweise eine Handelskammer Schweiz-Südafrika.

Weiss+Appetito ist schon seit rund zwei Jahren in Afrika tätig, insbesondere im Bau von Mobilfunkantennen.

Mit lokalen Partnern

Die Aktivitäten in Afrika laufen über Weiss+Appetito Afrika, an der zu 49 Prozent südafrikanische lokale Partner beteiligt sind. Die Berner haben unter anderem in Südafrika zwei Stadien für die kommende Fussball-weltmeisterschaft mit Mobilfunkantennen ausgerüstet. Zudem hat Weiss+Appetito Afrika den Auftrag für eine Wohnüberbauung erhalten.

Ein Kleiner unter Grossen

«Wir wollen unsere Aktivitäten in Afrika weiter ausbauen, deshalb ist der SABC für uns eine gute Gelegenheit neue Partner kennen zu lernen», sagt Urs Rothen, Chef der Weiss+Appetito Totalunternehmung. Obschon seine Firma im neuen Klub mit Abstand die kleinste ist, erhofft er sich konkrete Projekte, die Weiss+Appetito gemeinsam mit Klubmitgliedern angehen kann. «Wir sehen uns im Swiss African Business Circle als Macher, die anderen sind dafür stärker im Erarbeiten von Strategien und Finanzierungen», sagt Rothen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch